


Der Erlenhof liegt in Haslach, in unmittelbarer Nähe der Dreisam
und vom Stühlinger. Er wird vom Kronenmühlenbach durchquert.
An unserem Haus vorbei führt ein Weg zu den nahe gelegenen
Grünanlagen von Haslach mit Kinderspielplatz, Sportplätzen
inkl. Hallenbad und Schule. Einkaufsmöglichkeiten liegen in 50 m
(Kiosk) bzw. 300 m (Gemüseladen und Supermarkt) Entfernung.
Wir bieten insgesamt 55 Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments im Rahmen des
Betreuten Wohnens, 60 Pflegeplätze (meistens in Einzelzimmern)
in vollstationärer oder Kurzzeitpflege sowie seit Januar 2007 elf
Plätze in unserer Wohngemeinschaft für dementiell erkrankte
Menschen an.
Detaillierte Unterlagen senden wir auf Wunsch gerne zu.
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Die Rezeption dient als Kommunikationszentrum: Informationen werden
ausgetauscht oder man hält einen kleinen Plausch miteinander.
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Im Speisesaal werden täglich zwei schmackhafte Menüs
mit Salatbüffet angeboten.
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In unserer Bibliothek finden Veranstaltungen statt. Wer gerne
möchte, hat die Möglichkeit, sich dort mit Anderen
zu verabreden.
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Die Terrasse am Kronenmühlenbach lädt bei schönem
Wetter zum Verweilen mit Café und Eisbecher ein.
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Unsere Leistungen sind so gestaltet, dass sie individuell, je nach
Wunsch und Bedürfnissen, gewählt werden können. Die
Grundleistung betrifft nur die Unterkunft im Apartment.
Unterhaltungs- und Unterstützungsleistungen, Mahlzeiten,
Wäsche- oder Reinigungsleistungen können hinzu gebucht
werden.
Alle Apartments verfügen über eine geräumige, voll
ausgestattete Küche und ein behindertengerechtes Badezimmer.
Sie sind sowohl mit einer Lebenszeichenüberwachungs- als auch
mit einer Notrufanlage ausgestattet.
Da die Entscheidung über den Umzug in eine Seniorenanlage nicht
einfach ist, bieten wir Probewohnen an. Auch Gäste unserer
Bewohnerinnen und Bewohner sind willkommen und können in unserem
Gäste-Apartment übernachten.
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Beispiel eines Ein-Zimmer-Apartments, 43 m²
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Beispiel eines Zwei-Zimmer-Apartments, 55 m²
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Unsere Pflegeabteilung hat insgesamt 60 Plätze und besteht aus
- einem konventionellen Pflegewohnbereich mit 20 Plätzen
- einer Wohngemeinschaft für 13 an Demenz erkrankten Personen (Vergissmeinnicht)
- einer Wohngemeinschaft für 13 pflegebedürftige alte Menschen (Jelängerjelieber)
- einer Wohngemeinschaft für 14 jüngere pflegebedürftige Menschen (WG an der Feuerwache)
Alle Bereiche werden stationär geführt und sind von den Pflegekassen entsprechend anerkannt.
In allen vier Bereichen gelten die gleichen stationären Entgelte.
Natürlich wird in allen Bereichen der Pflegeabteilung, entsprechend dem neuesten Stand der Wissenschaft,
fachmännisch gepflegt und betreut. Unser Personalschlüssel entspricht der
obersten Grenze des so genannten Korridors des Landes Baden-Württemberg.
Etliche Veranstaltungen und Aktivitäten werden angeboten. Diese sind
aus dem monatlichen Veranstaltungskalender zu entnehmen.
Wir wollen, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner sich bei uns zu Hause
fühlen. Also sind die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Pflegeabteilung
herzlich eingeladen, ihre Zimmer nach ihrem Geschmack zu gestalten, mit
Erinnerungsgegenständen, mit Fotos und auch mit eigenen kleineren Möbelstücken.
Denn nur in einem möglichst gewohnten Rahmen ist man Daheim.
Ein Tier kann nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung mitgenommen
werden, unter der Voraussetzung ,dass dieses artgerecht gehalten wird.
Alle Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Abteilung können selbstverständlich
alle Einrichtungen des Hauses nutzen, insbesondere die zahlreichen
Angebote unseres Veranstaltungskalenders.
Die Pflegeabteilung verfügt über Einzel- und Doppelzimmer.
Wir erleben immer wieder, dass Angehörige sich ein Einzelzimmer für
ihre Mutter, für ihren Vater wünschen, denn diese sollen das Beste
bekommen. Dieses ist aus der Sicht eines Gesunden natürlich nachvollziehbar
und in den meisten Fällen ist in der Tat ein Einzelzimmer die bessere
Wohnform für alte Menschen. Aber für manche pflegebedürftigen Personen,
sei es aufgrund ihres körperlichen Zustandes, aufgrund ihrer Erkrankung
oder einfach weil sie es für sich wünschen, ist die Unterbringung im
Doppelzimmer, besser.
Das folgende Schreiben soll dieses verdeutlichen:
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Ich bin froh, dass es Dich gibt…
Irgendwann ging es nicht mehr: ich müsste ins Pflegeheim, sagten sie. Aber ich wollte gar nicht weg.
Am liebsten wäre ich zu Hause geblieben. Ich konnte aber nicht mehr.
Meine Kinder wollten für mich das Beste: ein Einzelzimmer. Ich aber nicht. Ich war noch nie alleine!
Zuerst die Geschwister, dann mein Mann, die Kinder, später die Enkel.
Nun lebe ich mit Frau Müller zusammen. Frau Müller, meine Mitbewohnerin, spricht nicht mit mir -
aber ich höre sie atmen. Ein vertrautes Geräusch… wie früher mit meinem Mann.
Manchmal wenn ich traurig bin, setze ich mich auf den Stuhl neben ihrem Bett und erzähle ihr von früher.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dieselbe Geschichte nicht letztes Mal schon erzählt habe,
aber es ist nicht wichtig. Frau Müller hört mir zu. Wenn ich ihre Hand streichle, lächelt sie sogar.
Sie hat immer Zeit für mich, keine Termine oder zu viel Arbeit.
Sie antwortet mir nicht immer - aber ich fühle, dass ich ihr gut tue. Und sie tut mir auch gut.
Die Tage im Alter können schon sehr lang werden. Lesen ist schwer: Meine Augen sind trübe geworden,
die Buchstaben verschwimmen. Den schnellen Bildern im Fernsehen kann ich nicht mehr folgen. Die Musik ist nur noch Krach.
Und so viel erinnert mich an den Krieg.
Meine Kinder sagten, ich brauche meine Privatsphäre. Aber mit Frau Müller bin ich ja jetzt auch privat.
Und egal ob bei uns oder im Einzelzimmer nebenan, die Schülerin, die uns morgens beim Waschen hilft, ist dieselbe.
Sie ist nett und jung, 19 Jahre alt, erinnert mich an meine Enkelin.
In ein Einzelzimmer könnte ich wenigstens meine Möbel von zuhause mitnehmen, sagten meine Kinder.
Aber ich bin hier nicht zuhause, auch dann nicht wenn neben dem Toilettenstuhl und der Gehhilfe mein eigener
Wohnzimmerschrank steht. Außerdem habe ich auch im Doppelzimmer meine eigenen Möbel und Bilder dabei.
Und ich fühle mich hier wohl.
Meine Kinder besuchen mich jedes Wochenende. Die restlichen einhundertvierundvierzig Stunden der Woche bin ich hier.
Zum Glück ist Frau Müller da und die Schwestern und Pfleger und die anderen Mitarbeiter hier, die mir
behilflich sind. Alle zwei Stunden kommen sie, um Frau Müller umzulagern. Sie halten ein Schwätzchen mit mir.
Sie begleiten mich zu den Mahlzeiten, zum Singen oder den anderen Veranstaltungen. Wenn ich zurück komme ist
Frau Müller da. Ich erzähle ihr vom Singen. Als ich ein Lied anstimme, lacht sie wieder.
Ich denke oft, was würde ich nur ohne sie machen? Ich bin froh, dass sie da ist.
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Pflegewohnbereich
Der konventionelle Pflegewohnbereich wird zentral versorgt. Dieses gilt
für die Wäscheversorgung wie für die Reinigung. Dieses heißt insbesondere,
dass die Vollverpflegung täglich frisch von unserer Großküche erstellt
und zum Wohnbereich geliefert wird. Zwei Menüs stehen täglich zur Auswahl.
Diäten werden berücksichtigt.

Vergissmeinnicht
Das Vergissmeinnicht ist eine Wohngemeinschaft für 13 alte Personen,
welche an Demenz erkrankt sind. Dort möchten wir den Bewohnerinnen
und Bewohnern ein möglichst „normales“ Leben in einer familienähnlichen
Atmosphäre bieten, mit gemeinsamen Haushaltsverrichtungen (kochen nach
Essenslust, backen, waschen, ...) und Alltagsgestaltung (spielen, erzählen,
singen ...). Damit wollen wir ihnen in ihrer Erkrankung begegnen,
deren Angst, Unsicherheit, Trauer und auch Aggressionen verringern
und ihnen einen möglichst entspannten und glücklichen Lebensabend
ermöglichen. Mit dieser Form der Betreuung haben wir bereits viele
positive Veränderungen erreicht.
Unsere geschulten Alltagsbegleiter begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner durch den Tag. Die
Angehörigen sind eingeladen, sich in die Gemeinschaft einzubringen,
mit den Tätigkeiten, die sie gerne tun und mit der Zeit, die
sie zur Verfügung stellen möchten. Damit soll der Kontakt zwischen
Eltern und Kindern bzw. zwischen Paaren oder Geschwistern möglichst
„wie früher“ gelebt werden können.

Glücksgefühl trotz Erkrankung
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Plausch beim Wäschefalten
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wer helfen will, tut es, wer nicht guckt zu
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zurück zu stationäre Pflegeabteilung
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Jelängerjelieber
Das Jelängerjelieber ist eine Wohngemeinschaft für 13 alte und
pflegebedürftige Personen. Dort möchten wir den Bewohnerinnen und
Bewohnern ein möglichst „normales“ Leben in einer familienähnlichen
Atmosphäre bieten, mit gemeinsamen Haushaltsverrichtungen (kochen
nach Essenslust, backen, waschen, ...) und Alltagsgestaltung (spielen,
erzählen, singen ...).
Unsere geschulten Alltagsbegleiter begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner durch den Tag. Die
Angehörigen sind eingeladen, sich in die Gemeinschaft einzubringen,
mit den Tätigkeiten, die sie gerne tun, und mit der Zeit, die
sie zur Verfügung stellen möchten. Damit soll der Kontakt zwischen
Eltern und Kindern bzw. zwischen Paaren oder Geschwistern möglichst
„wie früher“ gelebt werden können.

Küchenarbeit mit hoher Konzentration
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Frisörgenuss in der Gemeinschaft
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Schulung der Alltagsbegleiter
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zurück zu stationäre Pflegeabteilung
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WG an der Feuerwache
Die WG an der Feuerwache ist eine Wohngemeinschaft für 14 jüngere
pflegebedürftige Personen, denn junge Personen, welche leider einer
stationären Versorgung bedürfen, wollen lieber mit Gleichaltrigen
als mit Alten und Hochaltrigen wohnen.
In der „WG“ möchten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern ein möglichst
„normales“ Leben in einer familienähnlichen Atmosphäre bieten, mit
gemeinsamen Haushaltsverrichtungen (kochen nach Essenslust, backen,
waschen, ...) und Alltagsgestaltung (spielen, erzählen, singen ...).
Unsere geschulten Alltagsbegleiter begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit den
Pflegefachkräften durch den Tag. Die Angehörigen sind eingeladen,
sich in die Gemeinschaft einzubringen, mit den Tätigkeiten, die sie
gerne tun, und mit der Zeit, die sie zur Verfügung stellen
möchten. Damit soll der Kontakt zwischen Eltern und Kindern bzw.
zwischen Paaren oder Geschwistern möglichst „normal“ gelebt werden
können.
Wir vermitteln therapeutische Behandlungen (Physiotherapie, Logopädie,
Ergotherapie, Musiktherapie ...) und unterstützen, mit Hilfe unseres
Teams an ehrenamtlich engagierten Personen, die Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben.

stationäre Entgelte, Stand 1.1.2009
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tägliches Entgelt für ... in Euros
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Stufe I
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Stufe II
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Stufe III
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Pflegeleistungen
Unterkunft
Verpflegung
Investitionskosten
Pflegeausbildungsumlage
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48,36
12,10
9,90
19,43
0,93
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62,25
12,10
9,90
19,43
0,93
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78,72
12,10
9,90
19,43
0,93
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Summe pro Tag
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90,72
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104,61
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121,08
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Summe pro Monat mit 30 Tagen
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2.721,60
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3.138,30
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3.632,40
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abzgl. Leistung der Pflegeversicherung
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1.023,00
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1.279,00
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1.550,00
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Selbstzahleranteil im Monat mit 30 Tagen
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1.698,60
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1.859,30
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2.082,40
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Personalschlüssel
Die Vorgaben des Pflegepersonalschlüssels sind im Rahmenvertrag nach
§ 75 SGB XI zur vollstationären Pflege für das Land Baden-Württemberg
fixiert. Dieser ist bindend. Er sieht folgende Personalschlüssel für
das Pflegepersonal vor, welche je nach Pflegebedürftigkeit der Bewohnerinnen
und Bewohner variieren. Mindestens 50 % der Stellen müssen durch examiniertes
Personal besetzt sein (s. g. Fachkraftquote):
Stufe I: 3,96 bis 3,13 Bewohner pro Vollzeitstelle
Stufe II: 2,83 bis 2,23 Bewohner pro Vollzeitstelle
Stufe III: 2,08 bis 1,65 Bewohner pro Vollzeitstelle
Diese Werte gelten für die gesamte Tagesversorgung, d. h. für den
Tag- und Nachtdienst. Mit diesen Werten wird nicht nur die effektive
Arbeitszeit abgedeckt, sondern auch alle Fehlzeiten (Urlaub, Krankheit,
Fortbildung). Mit diesen Stellen müssen die Leistungen am Bewohner
wie auch alle administrativen Aufgaben inkl. Organisation und Leitung
erfüllt werden.
Unser Personalschlüssel entspricht der obersten Grenze des so genannten
Korridors des Landes Baden-Württemberg. Die Fachkraftquote von 50 %
erfüllt der Erlenhof.

Unsere Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz, das Erlenhöfle, ist
die erste Wohngruppe des Landes Baden-Württemberg, die eine Bewilligung
zur Erprobung innovativer Konzepte gem. § 25a HeimG erhalten hat.
Das Konzept vom Erlenhöfle ist so überzeugend, dass die Heimaufsicht
Freiburg und das Sozialministerium des Landes bereit waren, das Projekt
zu befürworten und zu begleiten.
Am 19. Januar 2007 ist das Erlenhöfle feierlich eingeweiht worden. Die
Gäste waren sehr beeindruckt. Sie hatten zwar die Entstehung des
Erlenhöfle begleitet, das was sie zu sehen bekamen, übertraf dennoch
alle Erwartungen. Herr Jansen, Pflegemanager und Therapeut, Spezialist
der Betreuung von Menschen mit Demenz sagte: "Ich habe viele Einrichtungen
gesehen, auch gute Wohngemeinschaften. Aber mir ist keine Wohngruppe
bekannt, die derart bis ins Detail durchdacht und konsequent umgesetzt
wurde."
Im Erlenhöfle wohnen 11 Bewohnerinnen und Bewohner unter familienähnlichen
Bedingungen. Über das Erleben des gewohnten Alltags werden Ängste, Trauer
und Aggressionen abgebaut. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen
können zwei weitere dementiell erkrankte Personen tagsüber, montags
bis freitags, dort liebe- und respektvoll betreut werden.
Die Pflegeleistungen werden durch einen ambulanten Dienst erbracht,
z. B. dem vom Erlenhof. Die Pflegekräfte besuchen das Erlenhöfle als
Gast, wenn sie gebraucht werden, denn die ständige Präsenz von
Krankenschwestern entspricht nicht der Alltagsnormalität. Im Notfall
werden Pflegekräfte per Knopfdruck gerufen.
Das Leben im Erlenhöfle ist geprägt von Ruhe und Entspannung. Zentraler
Raum ist die geräumige Wohnküche, in der aktiv und passiv gekocht,
gegessen, gelesen, gesungen und gelacht wird. Die Küche ist derart
eingerichtet, dass mehrere Bewohner sich in geselliger Runde einbringen
können.
Besondere Einrichtung des Erlenhöfle ist das Erlebnisbad. Da dieses
erlebt werden muss, verweisen wir hier auf das beigefügte Foto.
Tragsäulen des Erlenhöfle sind die Mitwirkenden. Diese sind
- die fest angestellten und eigens dafür geschulten Alltagsbegleiter
- die Angehörigen, Brücken zur biographischen Welt der Menschen mit Demenz und
- die freiwilligen Helfer, die ihre Zuwendung und Zeit den Bewohnerinnen und Bewohnern schenken.
Das Erlenhöfle ist als niedrigschwelliges Angebot von der Stadt Freiburg
anerkannt. Die Betreuungskosten werden im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes
von den Pflegekassen getragen.
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Unsere Vision vom Erlenhöfle
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Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft sind dementiell
erkrankt, weisen aber verschiedene Schweregrade der Erkrankung auf.
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Dementiell erkrankte Menschen leben in Angst, denn sie können
die Welt nicht mehr verstehen. Für sie ist diese Welt verrückt.
Diese Angst kann zu Aggressionen führen, die in einer Weise
ausgelebt wird, die "normale" Menschen nicht ausleben
würden, z.B. gelten Hemmschwellen nicht mehr.
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Um diese Ängste, Unsicherheiten und Aggressionen abzubauen,
wollen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohngemeinschaft
einen möglichst normalen Alltag bieten und sie in den
alltäglichen Tätigkeit (Haushalt, einkaufen, Garten,
spielen, lesen, lachen, singen…) einbeziehen.
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In der Wohngemeinschaft "darf" jeder Bewohner nach
seinem Tagesrhythmus leben, seine Vorlieben ausleben. Nichts ist
verrückt, alle Lebensweisen und Vorschläge verdienen erst
mal Annahme durch Respekt. Grenzen werden nur da gesetzt, wo das
Wohl der Gemeinschaft oder eines Menschen gefährdet ist.
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Dadurch verringert sich aber auch der Zustand der schweren
Pflegebedürftigkeit. Dieser Zustand tritt erst in der
allerletzten Lebensphase auf. Dieses wird durch Erfahrungen aus
den teilweise jahrelang bestehenden Wohngemeinschaften belegt.
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Entweder werden die pflegerischen Handlungen punktuell erbracht
und die Pflegefachkräfte sind nur Gast der Wohngemeinschaft
oder ein Dienst pro Tag wird von Fachpflegekräften erbracht,
die sich aber wie jeder andere Mitwirkende in die Gemeinschaft
einbringen. Die Pflegefachkräfte üben ihre
Steuerungsaufgabe durch Anleiten und Delegation, genau so wie die
Küchen- und die Hauswirtschaftsfachkräfte.
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Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft leben dort bis
zum Tode.
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Den Alltag leben heißt auch mit der Familie leben. Deswegen
werden Familien nicht nur eingeladen mitzuwirken, sondern sie
werden auch hierzu bei der Aufnahme verpflichtet. Die Art der
Mitwirkung hängt von den Möglichkeiten, den Wünschen
und der emotionale Bindung der Familien ab.
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Die Wohngemeinschaft lebt ebenso von der Einbindung von
freiwilligen Helfern. Diese gehören sowohl zur Wohngemeinschaft
als auch zur Ak BEBE.
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Gast der Wohngemeinschaft ist jede Person, die nicht zu den
Mitwirkenden gehört. In diesem Sinne sind Familienmitglieder,
die sich zur Mitwirkung verpflichtet haben, keine Gäste
sondern Teil der Gemeinschaft, ebenso freiwillige Mitwirkende.
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Wenn die Mitwirkenden von der Vision nicht überzeugt sind
und nur mit Vorbehalten in der Wohngemeinschaft arbeiten, wird
diese nicht gelingen können. Nur wer von der Vision
überzeugt ist, kann zum Gelingen des Projektes mitwirken.
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Der Pflegedienst Erlenhof ist die Sozialstation unserer Seniorenresidenz.
Bei Erkrankung oder Pflegebedürftigkeit können unsere Bewohnerinnen und
Bewohner des betreuten Wohnens sowie vom Erlenhöfle in ihren eigenen vier
Wänden versorgt werden. Dieses ist aufgrund der kurzen Wege bis zum Tode
möglich, es sei denn ein Umzug auf unsere Pflegestation wird aufgrund einer
Erkrankung von Fachleuten empfohlen.
Der Pflegedienst Erlenhof ist sowohl von den Kranken- als auch von den Pflegekassen
anerkannt. Somit können dessen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen
Bestimmungen mit den gesetzlichen Kassen direkt abgerechnet werden.

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Beurteilungen unserer Leistungen
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„Dank dem Erlenhöfle in der Seniorenresidenz Erlenhof, vertreten durch
Frau Löffler und alle Mitarbeiter, die in beeindruckender und unvergesslicher
Weise meiner Mutter wunderschöne Monate bereitet hat.“
„Auf diesem Wege möchten wir Ihnen versichern, dass sich unsere Mutter
in Ihrem Haus sehr wohl gefühlt hat. Stets lobte sie die gute Küche
und die liebevolle Betreuung durch das Pflegeteam. Auch wir möchten
Ihnen zu der kompetenten Pflegecrew der Station I gratulieren, sie macht
einen hervorragenden Job und hat uns auch nach dem Tod unserer Mutter
liebevoll betreut.
Wir wissen, dass Sie es als Leiterin nicht immer leicht haben, es allen
Seiten recht zu machen. Sie haben aber den Erlenhof optimal gefördert
und viele neue Dinge angestoßen – unser Kompliment, wir können Ihr Haus
weiter empfehlen.“
„Im Namen meiner Mutter möchte ich mich bei Ihnen und Ihrem Team für
die geleistete Arbeit herzlich bedanken. Ich habe bis zum heutigen Tag
das Gefühl, die richtige Einrichtung für meine Mutter gefunden zu haben.“
„Nochmals danke schön für Alles, was Sie und Ihr Team vom Erlenhöfle
für meine Mutter getan haben. Danke, dass Sie alle auf liebevolle und
herzliche Art meiner Mutter nicht nur äußerlich, sondern auch emotional
ein Zu Hause gegeben haben.
Danke für die einfühlsame Begleitung in den letzten Tagen meiner Mutter.
Danke aber auch dafür, dass Sie und all die anderen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, die in Ihrem Haus im Hintergrund wirken, dazu beigetragen
haben, dass meine Mutter in den letzten beiden Jahren wieder fröhliche
Zeiten erleben konnte.“
„Ich möchte Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die
gute und so menschliche Pflege meiner Mutter danken. Wir haben es alle
sehr zu schätzen gewusst.“

Wenn unsere Bewohnerinnen und Bewohner Übernachtungsgäste haben,
stehen bei uns dafür so genannte Gäste-Apartments für eine oder
zwei Personen zur Verfügung.
Besuch bekommen in der eigenen Häuslichkeit ist nicht immer erwünscht.
Die Gäste-Apartments bieten die ideale Lösung: Man übernachtet
unter dem gleichen Dach und kann sich dennoch zurückziehen.
Morgens trifft man sich dann beim Frühstücksbüffet wieder.
Es ist wie in einem komfortablen Hotel!
Die Gäste-Apartments können übrigens auch für fünf
Tage Probewohnen gebucht werden! Über das Probewohnen können Sie
unser Haus und unsere Leistungen auf Herz und Nieren testen!
Preise (Stand 2007):
Eine Übernachtung mit Frühstück 51,50 € ( eine Person )
Eine Übernachtung mit Frühstück 80,00 € ( zwei Personen im Doppelzimmer )
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